4,5 Stunden von der Idee bis zum Produkt:
Diese Fallstudie zeigt, wie wir die Anforderungen unseres Kunden dank unserer agilen Entwicklungsmethodik erfüllt haben. Die schnell wachsende technische Industrie erfordert rechtzeitige Lösungen. Dank der modernen Integration zwischen digitalem Design und Desktop-Additive Manufacturing ist Rapid Prototyping möglich.

Kundenanforderungen

Für ein weiteres Projekt und einen ersten Proof-of-Concept suchte unser Kunde nach einem „…kleinen Gerät für die schnelle Signalauslesung von IR-Fernbedienungen, die üblicherweise in Smart Home-Geräten verwendet werden“. Der erste Kontakt wurde von der Kundenseite aus per Post hergestellt, und es gelang uns, innerhalb von 30 Minuten einen Videoanruf einzurichten.

Produktdesign auf Abruf und Diskussion der wichtigsten Spezifikationen.

Das Hauptziel beim Rapid Prototyping ist es, dem Kunden so schnell wie möglich eine erste Iteration zu liefern, die die Kernkriterien in thermischer, chemischer und mechanischer Hinsicht sowie die Softwareanforderungen erfüllt. In diesem Fall war die Funktion relevanter als die Form, daher wird das visuelle Produktdesign für weitere Iterationen überlassen. All dies wurde während des ersten Anrufs diskutiert.

Herstellung

Nach der Diskussion der wesentlichen Parameter wurde die erste Skizze über einen CAD-Entwurf in eine druckbare 3D-Form übersetzt, die alle vorherigen Kriterien sowie die Integration der erforderlichen Mikroelektronik erfüllte.

  • IR-receiving diode
  • IR-transmitting 960nm diode
  • 1,3” monochromatic OLED
  • USB-powered microcontroller

Die Druckzeit hängt in hohem Maße vom Teiledesign und von den Slicing-Einstellungen wie Schichthöhe, Druckausrichtung und Füllungsdichte ab. Eine ausgewogene Einstellung ermöglicht eine kurze Druckzeit in Kombination mit den gewünschten mechanischen Eigenschaften und einem guten visuellen Ergebnis und führte zu einer kombinierten Druckzeit von zwei Teilen, die knapp 2 Stunden betrug.

Intelligentes Design und Slicing für den finalen 3D-Druck können zu einer ausgewogenen visuellen und mechanischen Qualität führen und gleichzeitig die Druckzeit niedrig halten.

Während die Teile im Druck waren, wurde eine Software-Entwurf geschrieben und parallel zu dieser Vorbereitung fanden die Tests und das Löten der Elektronik statt. Nach Abschluss des Druckens wurden die Teile auf ihre mechanische und visuelle Qualität geprüft, so dass die Endmontage des Prototyps durchgeführt werden konnte.

Während Teile gedruckt werden, wird die Software geschrieben und elektronische Komponenten getestet.

Projektabschluss

Nachdem der Prototyp in seinem endgültigen Zustand getestet wurde, konnte er noch am selben Tag in einem zweiten Videoanruf unserem Kunden vorgestellt werden. Insgesamt vergingen von der ersten Kundenanfrage bis zur Online-Präsentation des ersten funktionierenden Prototyps, der alle Kriterien des Kunden erfüllte, nicht mehr als 4,5 Stunden.

Montage und Endprodukt.

Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Rapid Prototyping

Das funktionsfähige Produkt ist bereit zur Kundenpräsentation.

Erfolgreiches Rapid Prototyping zeichnet sich dadurch aus, dass die Kernanforderungen des Kunden extrem schnell verstanden, in kurze, relevante Spezifikationen übersetzt und ein erster funktionsfähiger Prototyp als erste Iteration innerhalb weniger Stunden fertiggestellt wird. Dadurch kann der Kunde kurz danach mit den Tests beginnen und parallel dazu weitere Verbesserungen vornehmen. All dies gewährleistet die kürzeste Zeit bis zur Markteinführung eines funktionierenden Produkts.

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